© VRD - Fotolia.com

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Rund 33.000 Deutsche könnten am 8. März eine böse Überraschung erleben: Die Internetverbindung ihres Computers könnte an diesem Tag ausfallen. Grund ist der Virus “DNS Changer”, der seit Monaten im Internet kursiert. Er knackt die Netzwerk-Konfiguration von PCs wie Macs mit einem Eintrag neuer DNS-Server. DNS steht für “Domain Name System“. Anstatt eine lange Reihe von Zahlen und Satzzeichen in den Browser eingeben zu müssen, sorgt dieser DNS-Service dafür, dass Adressen aus Buchstaben wie etwa “google.de” automatisch als richtige Zahlenreihen umgewandelt werden und man damit auf der gewünschten Seite landet. Der “DNS-Changer” greift genau dort ein und leitet beim Aufruf populärer Internetseiten auf falsche Doubles um: Damit wird Kriminellen Tür und Tor geöffnet, um an streng geheime Daten wie Passwörter oder Kontonummern zu kommen.

Dass es am 8. März zum Verbindungsverlust zum Internet der befallenen Rechner kommen könnte, liegt daran, dass die amerikanische Bundespolizei FBI für diesen Tag angekündigt hat, die beschlagnahmten Server vom Netz zu nehmen. Noch im vergangenen November wurden zwei der Cyber-Kriminellen in New York verhaftet. Wenn die Server vom Netz genommen werden, fehlen den befallenen Computern die entsprechenden DNS-Einträge – keine Internetseite könnte also mehr richtig zugeordnet und aufgerufen werden. In Deutschland sollen nach Schätzungen des FBIs 33.000 Rechner betroffen sein.

Ob der eigene Rechner befallen ist, kann ganz einfach mit dem Besuch der Internetseite “www.dns-ok.de” gecheckt werden. Ist ihr Computer befallen, wird eine Warnmeldung mit roter Statusanzeige angezeigt. Auch viele Tipps und Hinweise für Betroffene stehen auf dieser Seite bereit. Die richtigen DNS-Einträge können nämlich ganz leicht per Hand wieder eingerichtet werden – damit weder Kriminelle ihre Daten klauen, noch das FBI ihren Rechner lahmlegen kann

Geschrieben von am 13.Januar 2012

 

© Peter Atkins - Fotolia.com

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Inzwischen kann man sich nicht mehr nur von einem Navigationsgerät durch die Gegend lotsen lassen – auch Smartphones können dies bereits. Doch welches von beiden ist nun besser? Die meisten Smartphones sind heutzutage mit einem GPS-Chip ausgestattet, womit das Telefon GPS-Signale für die Ortsbestimmung nutzen kann. Mit entsprechenden Prorammen kann man auch ein Smartphone als Lotse mit ins Auto nehmen, das jedenfalls sagt die Zeitschrift “PC-Welt” in ihrer Ausgabe 2/2012, die Smartphones als elektronische Routenführer untersucht hat.

Allerdings ist dies nur möglich, wenn man sein Smartphone mit speziellen Programmen oder Apps ausrüstet. Zum einen gibt es Programme, die fest auf dem Handy installiert werden und eine kostenlose Nutzung ermöglichen. Der Nachteil ist nur, dass man das Kartenmaterial regelmäßig aktualisieren muss. Zum anderen gibt es natürlich noch diverse Apps. Diese Apps holen sich die aktuellsten Daten für eine Routenführung direkt aus dem Internet. Hat man jedoch keine Internetflatrate, stürzt man sich bei dieser Variante möglicherweise in Unkosten, da teilweise Zusatzkosten für jede Routenplanung anfallen. In entlegenen Regionen ohne Funknetz fällt die Funktion sogar komplett aus. Besonders hohe Zusatzkosten lauern im Ausland.

Als Fazit eignet sich für Vielfahrer definitiv das Navigationsgerät besser, da es ein größeres Display hat und die Kartendarstellung und Routenführung besser ist. Außerdem liefern Navi-Systeme auch das geeignete Zubehör für die Installation und Stromversorgung im Auto. Bei den Smartphones muss man sich schon im Vorfeld nach geeigneten Apps oder Programmen erkundigen. Dafür sind sie aber auch flexibler und aktueller bezüglich der Daten. Außerdem sind sie in puncto Vielseitigkeit unschlagbar, dank Kamera und Internetzugang. Ein weiterer Pluspunkt ist die große Auswahl an Apps, bei der man sicherlich seinen persönlichen Favoriten findet.

Geschrieben von am 6.Januar 2012

Google  Mifune - Fotolia.com

Google Mifune - Fotolia.com

Google hat eine Top-Ten der am schnellsten gewachsenen Suchbegriffen veröffentlicht. Der weltweit größte Suchmaschinenbetreiber veröffentlichte die Ergebnisse im Rahmen des Projekts “Google Zeitgeist”, in dem regelmäßig die beliebtesten Suchbegriffe des jeweiligen Jahres ausgewertet werden.

Die weltweite Liste führt Rebecca Black an. Die freche Teenie-Göre wurde, ähnlich wie Superstar Justin Bieber, durch die Videoplattform Youtube bekannt und somit praktisch über Nacht berühmt. Das Musikvideo zu ihrer Single “Friday” erreichte über 167 Millionen “Views”. Auf dem zweiten Platz fand sich das hauseigende soziale Netzwerk Google+ wieder, dass sich 2011 anschickte dem Marktführer Facebook den Rang abzulaufen. Die internationale Online-Community suchte dieses Jahr auch nach spektakulären Justizfällen. Casey Anthony, einer amerikanischen alleinerziehenden Mutter, der vorgeworfen wurde ihre zweijährige Tochter getötet zu haben, landete deshalb auf dem vierten Rang der Suchbegriffe.

Deutschlands Top-Ten der schnell wachsenden Suchbegriffe führt das Computerspiel Minecraft an. Es überrascht nicht, dass das berühmt-berüchtigte Darmbakterium EHEC, welches dieses Jahr für eine regelrechter Massenpanik bei besorgten Internetusern sorgte, auf Platz Zwei landete. Die Deutschen interessierten sich 2011 zunehmender für Smartphones. Vor Allem das neue iPhone 5 war im Zentrum der Suchanfragen und landete somit auf Platz 3. 

Über Google Zeitgeist lässt sich das Verhalten der deutschen Internetnutzer sogar noch spezifizieren. Die am schnellsten wachsenden Suchbegriffe können auch in Themengruppierungen angezeigt werden. Die Atomkatastrophe rund um die japanische Region Fukushima (Genauer: Der Begriff “Japan”) erreichte den ersten Platz in der Kategorie Nachrichten. 

Das die Popularität der Firma Apple immer weiter wächst, macht der zweite Platz in der Kategorie Nachrichten deutlich. Der kalifornische Computerhersteller interessierte die User brennend, was wohl nicht zuletzt auf den Tod des Firmengründers Steve Jobs zurückzuführen ist.

Interessanterweise wurde die Ergebnisse von Zeitgeist auf ein nicht-jugendgefährdetes Level gebracht. Erotische Suchanfragen wurden für die Ergebnisse nicht berücksichtigt.

Geschrieben von am 19.Dezember 2011

Der Schrei nach mehr Sicherheit der persönlichen Daten wird im digitalen Zeitalter wohl niemals verstummen. Zu groß sind die Möglichkeiten für jene, die sich an Daten Fremder bereichern wollen. Zu klein dagegen die Chance für den Normalbürger sich absolut davor zu schützen. Zum Teil werden aber auch ganz offensichtliche Ausspähungen ohne Weiteres hingenommen. So speichert Facebook schon seit Jahren eine Vielzahl persönlicher Daten, wird zudem bei den Sicherheitseinstellungen immer undurchsichtiger und nur wenige stören sich wirklich daran. Nun steht ein neues Programm in der Kritik der Datenschützer, das anscheinend quasi jederzeit und unterwegs private Daten über die Smartphone-Besitzer sammeln soll. Carrier IQ sollte ursprünglich als Diagnosesoftware dazu dienen, Probleme bei der Smartphone-Nutzung aufzudecken, um diese zu verbessern. So sollte Daten über App-Abstürze oder Unterbrechungen von Übertragungen gespeichert werden. Doch das Programm ist wohl etwas über das Ziel hinausgeschossen und hat, so die Vermutung, mehr oder weniger unfreiwillig jede Menge zusätzliche Privatdaten der Nutzer ausspioniert. Zwar hat der Hersteller entsprechende Anschuldigungen zurückgewiesen, die etwa 140 Millionen Smartphone-Besitzer in den USA, auf dessen Geräte die entsprechende Software installiert ist, wird das wohl weniger berühigen. Der größte Vorwurf lautet indes, dass die Nutzer nicht vom Umfang der Datensammlung durch Carrier IQ informiert wurden. Die betroffenen Smartphone-Hersteller, darunter auch Apple, haben nun angekündigt die vermeintliche Sicherheitslücke schließen zu wollen. So soll es die Möglichkeit geben, das entsprechende Programm zu deaktivieren. Einige wollen in Zukunft ganz auf die Diagnosesoftware verzichten und werden diese umgehen löschen.

Smartphone-Nutzer in Deutschland können derweil noch berühigt bleiben, da Geräte für den deutschen Markt angeblich ohne derartiger Software geliefert werden. Aber es gibt ja noch so viele andere Möglichkeiten, wie man seine privaten Daten mehr oder weniger freiwillig mit anderen teilen kann.

Geschrieben von am 1.Dezember 2011

Bordcomputer im Auto © Michal Adamczyk - Fotolia.com

Bordcomputer im Auto © Michal Adamczyk - Fotolia.com

Mittlerweile ist in einem Auto mindestens so viel Elektronik eingebaut wie in einem Computer – wenn nicht gar noch mehr. Mit dem eigenen Rechner kann man der elektronischen Steuerung aber relativ leicht selbst auf die Schliche kommen. Dabei aber bloß nicht die Übersicht verlieren!

Seit 2001 wird in den meisten Autos mit Benzin-Motor auch ein Steuergerät mit Fehlerspeicher eingebaut, das über eine OBD-Verbindung ausgelesen werden kann. OBD steht für On-Board-Diagnose. Mit einem geeigneten Lesegerät kommt man so den gesicherten Fehlern, dem aktuellen Verbrauch pro Stunde oder 100 Kilometer, der Geschwindigkeit, Kühlwassertemperatur, Motordrehzahl und Lufttemperatur auf die Schliche. Diese Zahlen können dann auf dem Computer gespeichert und bei Interesse auch ausgedruckt werden. Profesionelle Lesegeräte kosten mehrere 1000 Euro, für Amateure reicht aber auch ein Einstiegsgerät wie der ScanMaster-ELM, den es bereits für knapp 160 Euro gibt. Und nein: So lassen sich weder Kilometerzähler manipulieren, noch Motor-Chips tunen.

Eine andere Möglichkeit, die gerade für Hobby-Tuner interessant sein sollte, ist das Programm PowerDyn. Für 75 Euro kann man dann auf dem eigenen Laptop mit geeigneter OBD-Verkabelung während einer Testfahrt alle möglichen Daten sichern. Bei guten Wetterverhältnissen und genauen Angaben über Fahrzeugdaten wie Reifengröße oder Übersetzungsverhältnis erhält man überraschend exakte Messdaten, die zumindest einem Tuning-Erfahrenen verraten, wo noch etwas nachzubessern ist. Auch zum Thema Kombi und Bordelektronik gibt es im Internet zahlreiche Ressourcen für Bastler, Tuner und Hobbymechaniker.

Das Auslesen dieser Daten macht zwar viel Spaß – aber der Nutzen und Sinn für einen normalen Autofahrer ist doch sehr begrenzt, beziehungsweise gar nicht vorhanden. Wer hingegen Automobile zu seiner Leidenschaft zählt und mehr darüber weiß, als bei der Führerscheinprüfung gelernt werden musste, für den lohnt sich die Anschaffung einer OBD-Verkabelung und Programm durchaus.

 

Gastautorin Mathilde Zornmann

Geschrieben von am 21.November 2011

© Jakub Krechowicz - Fotolia.com

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Die Welt dreht sich schnell, manchmal schneller, als man sie überhaupt begreifen kann. Vor nicht mal zwei Jahrzehnten war die MP3 eine Weltsensation – eine unglaubliche Sache – revolutionär. In Kürze könnte sie der Vergangenheit angehören, denn neue Musikformate versprechen mehr. Mehr Musikqualität und keine schnelle Verlustmöglichkeit. Die neuesten Formate heißen FLAC, Apple Lossless oder WMA Lossless von Microsoft. Doch warum diese Veränderung?

1995, als die MP3 auf den Markt kam, war sie revolutionär, weil die meisten PC´s eine geringe Speicherkapazität gehabt haben, um viel Musik zu speichern. Zudem kam hatten vor der MP3 viele User Probleme mit der Schnelligkeit des Internets. Dieses kam damals noch analog oder per ISDN. Dies schien für die riesigen Musikdateien der damaligen Zeit zuviel. Die MP3 Technik sah es vor, die Töne aus einem Musikstück zu Filtern und komprimiert abzuspeichern. Dies passierte erstmals im Erlanger Fraunhofer-Institut. Mit der neuen Technik konnte man Musikdateien auf ein Zehntel seiner Größe verkleinern und das Musikstück hörte sich noch immer gut an und konnten durch die geringe Größe schnell und unkompliziert über das Internet verschickt werden. 

In der heutigen Zeit, da sich nicht nur das Problem der Speicherkapazität, sondern auch die Internetgeschwindigkeit verändert hat, scheint die MP3 ausgedient zu haben. Breitbandinternet macht vieles mehr möglich. So können auch große Dateien unkompliziert und schnell verschickt werden und die Festplatten besitzen heutzutage oftmals mehr Speicherkapazität, als man braucht. 

Zudem war die Klangqualität der MP3s vielen Hörern zu schlecht. Doch hier stritten sich die Experten, denn bei einer Datenrate von 128 Kilobit pro Sekunde können die Hörer eigentlich keinen Unterschied wahrnehmen. Diese Auseinandersetzung könnte bald ein Ende haben, denn es ist längst möglich, die Klangqualität so hochwertig zu gestalten, wie nie zuvor. Ob FLAC oder WMA, die Zeit ist wieder einmal reif für eine große Veränderung. 

Geschrieben von am 18.November 2011

In der schnellebigen Welt des Internets ist so ziemlich alles möglich. So braucht man teilweise nicht einmal mehr das Haus zu verlassen, um einkaufen zu gehen, seine Post zu verschicken oder aber seine Finanzgeschäfte zu erledigen. “WWW” macht’s möglich, konnte nun an dieser Stelle gesagt werden. Doch besonders beim letzteren – den Finanzgeschäften und Finanz-Transaktionen – gibt es des Öfteren versteckte Kosten, vor allem wenn es um die Sicherheit des Kontoinhabers geht. 

Als die moderne Welt das Online-Banking für sich erfand, gab es noch Paperlisten, auf denen Kombinationen aus Buchstaben und zahlen in unzähligen Reihen aufgelistet wurden. Diese Zahlen und Buchstaben sind die so genannten “Tans”. Eine solche Tan ist für das Online-Banking unbedingt von Nöten, weil man so die im Internet geplante Überweisung bestätigen muss. Heutzutage allerdings ist Papier die nur noch selten verwendete Methode, damit Bankkunden ihre Tan in Banking-Modul eingeben und ihre Überweisung abschließen können. 

Mittlerweile setzen Banken auf das SMS-Tanverfahren. Hierbei hinterlegt man bei seiner Bank seine Handynummer. Gibt man nun die Daten der Transaktion auf der Internetseite der Bank ein, wird man am Ende aufgefordert eine Tan einzugeben. Es dauert nicht lange, das Handy vibriert und klingelt und auf dem Display wird einem diese Tan angezeigt, die man im Anschluss eingibt und schon ist die Überweisung erledigt. Schnell, sicher und kostenlos. 

Denkste! Denn in Wirklichkeit berechnen einige Banken 15 Cent für die mobile Tan – pro Überweisung. Wer also viel zu überweisen hat, zahlt viel Geld für den schnellen Komfort. Deshalb fordern Verbraucherschützer nun, dass die Banken wenigstens eine sichere Methode zur Verfügung stellen, die für den Kunden kostenlos ist. 

Geschrieben von am 8.November 2011

Die iPods, Foto: digitalnative_flickr

Die iPods, Foto: digitalnative_flickr

Fast wäre es am letzten Dienstag in Kalifornien untergegangen. Gut, es ist untergegangen. Und auch danach sprach so richtig niemand darüber, dass bei der iPhone-Präsentation im Vorlauf auch ein neuer iPod vorgestellt wurde – ebenso vom Design unverändert, nur mit ein paar neuen Funktionen gespickt. Der iPod, das erfolgreichste elektronische Gerät aller Zeiten, stirbt aus und niemand bekommt davon etwas mit. Gefressen wurde er vom iPhone.

320 Millionen Mal verkaufte sich der iPod seit Oktober 2001. Dort nämlich wurde das erste Modell des erfolgreichsten MP3-Player aller Zeiten vorgestellt. Heute ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Apple versucht seit Jahren, genauer gesagt seit 2007, Einführungsjahr des iPhones, iPods wieder attraktiv zu machen. Allerdings fällt das zunehmend schwer. Denn mit dem iPhone kann man telefonieren, Musik hören und spielen. Mit dem iPod Musik hören. Um den entgegen zu wirken, führte Apple den iPod touch ein. Dieser allerdings wirkt auf dem Nutzer wie eine amputierte Version des iPhones. In diesem Jahr wollte man dem potentiellen Käufer sagen, dass er seinen neuen iPod nano auch als Armbanduhr mit 14 Ziffernblättern, u.a. mit Mickey Mouse, tragen kann. Ach ja, und die Icons waren größer – das war es dann aber auch schon mit großartiger Änderung am neuen Modell des iPods. Die wahrscheinlich wichtigste Änderung ist der Preis. Dieser änderte sich nämlich nach unten und so kostet die Einstiegsvariante mit 8 GB nur noch 129 Euro. 

Der iPod – damals galt er als Mörder der Musikindustrie, weil er die digitale Musik revolutionierte. Heute ist er selbst nur noch ein Relikt aus frühreren Zeiten. Von nun an gilt das iPhone als Mörder und Märtyrer der iPods. Nur noch ab und an sieht man ihn heute in Clubs. Wenn der DJ seinen 160GB-iPod mit Festplatte herausholt und von diesem die Musik abspielt. Es ist eben so, wie es Apple in seiner Werbung zelebriert: “Wenn du kein iPhone hast, hast du kein iPhone.”

Geschrieben von am 12.Oktober 2011

Es ist furchtbar, jeder, der sich ein neues Notebook oder einen neuen Computer kauft, wird das Szenario kennen. Eigentlich freut man sich auf sein neues High-Tech-Gerät, der jetzt mit noch größerem Arbeitsspeicher, einen noch schnelleren Prozessor und eine noch größere Festplatte hat. Vielleicht hat man ihn sich im Internet bestellt, dann wartet man meist ungeduldig die meist 14-tägige Lieferzeit ab – es sei denn man konnte sich die Expresslieferung leisten – und dann kommt es endlich. Schon beim Auspacken schwitzen die Hände, die Augen funkeln. So schnell wie möglich mag man mit dem Hochfahren beginnen. Und dann das: der neue, hochmoderne PC ist langsamer als der alte. Wie gerne möchte man nun schreien und wünscht sich, dass alle Technik der Welt verschwindet.

Aufräumaktion für den PC, Foto: freewareblog_flickr

Aufräumaktion für den PC, Foto: freewareblog_flickr

Aber hier einfach nicht verzweifeln, denn meist liegt das Problem an vorinstallierten Softwareprogrammen und Werbe- und Demoversionen, die sich im Hintergrund öffnen und dann noch alle auf einmal. So dauert es gut und gerne schon einmal mehrere Minuten, bis sich der neue Computer hochgefahren hat und das Betriebssystem sich erkenntlich macht. Als erstes sollte man den PC prüfen und sinnlose Software entfernen. Das macht auch das englischsprachige, aber kostenlose Programm „Slimcomputer“. Es untersucht auf dem PC installierte Programme und liefert Informationen über Hersteller und Zweck der Programme. Zudem liefert es dem Nutzer auch noch Informationen, ob man dieses Programm wirklich braucht oder eben nicht. Dann geht man die Liste der „sinnlosen“ Programme durch und deinstalliert sie, das macht das Programm nämlich nicht für einen.

Ein weiteres Problem bei Computer besteht darin, dass sie sich alle Anwendungen gleich beim Start öffnen und im Hintergrund hochfahren. So sind dann schnell 100 Prozesse am Laufen, wo der Nutzer überhaupt nichts von merkt, weil sie nicht angezeigt werden. Das liegt daran, dass man wahrscheinlich die Funktion des Auto-Stars eingeschaltet hat. Auch hier liefert Slimcomputer die perfekte Lösung. Es zeigt nämlich an, welche Programme beim Start nicht gestartet werden müssen. Man muss dann nur noch das Häkchen wegmachen und schon öffnen sich nur noch die gewünschten und erforderlichen Programme.

Am besten löschen sich Programme und Software mit bestimmten Aufräumprogrammen. Der Sinn dieser ist, dass sie Software restlos entfernen, damit so auch Dateileichen entfernt werden und die Schnelligkeit des Computers gestärkt und erhöht werden kann. Oftmals sind Nutzer eines Computers gefrustet. Verständlich. Schließlich gibt man nicht unbedingt wenig Geld für den Computer aus, der ein paar Jahre halten soll. Und auch bei alten Computern lohnt sich das Aufräumen, denn oft spart man hier Geld, weil man sich dann keinen neuen Computer kaufen muss – sondern einfach nur ein kostenloses Programm herunterladen muss.

Geschrieben von am 4.Oktober 2011

Das iPhone 5, Foto: ijameson_flickr

Der US-amerikanische Computerhersteller Apple mit Hauptsitz in Kalifornien schafft es irgendwie bei jeder Markteinführung eines neuen Produkts, für internationales Aufsehen zu sorgen. Apple steht für Kreativität und Individualität, zwei Schlagworte, die sich in der heutigen Zeit mehr als gut vermarkten lassen. Millionen Menschen weltweit identifizieren sich mit dem Apfel-Logo, vor allem unter Jugendlichen und jungen Männern und Frauen sind Produkte aus dem Hause Apple besonders beliebt.

Die fünfte Generation der iPhones, also Apples Handy-Sparte, steht kurz vor dem Verkaufsstart – ein genauer Termin steht aber noch nicht fest. Angeblich sollte es schon im September losgehen, neuere Gerüchte sprechen vom 07. Oktober. Eine Bestätigung von offizieller Seite gab es aber bisher noch nicht.

Der zufällige Fund eines Prototyps des neuen Mobiltelefons heizte die Gerüchteküche im Internet noch zusätzlich an. Ein Apple-Mitarbeiter hatte das Handy in einer Tequila-Bar in San Francisco vergessen. Zu den aufgetauchten Gerüchten über das neue Design und verbesserte Technik schweigt Apple beharrlich – Teil ihrer Marketingstrategie?

Die Deutsche Telekom versucht nun, ihren Apple-begeisterten Kunden die Wartezeit zu versüßen. Neukunden oder Nutzer, die ihren Vertrag verlängern, können sich direkt ein Ticket für ein iPhone5 sichern. Pro Kunde ist maximal ein solches Ticket erlaubt. Wenn das neue iPhone endlich auf dem Markt erscheint, kann das Ticket für ein solches Modell eingetauscht werden. Wer als erster ein Ticket besitzt, soll auch als erster das neue iPhone in den Händen halten.

Eine geschickte Aktion, denn die Telekom bindet so einerseits Alt- und Neukunden an sich und dämpft gleichzeitig die Aufregung um den genauen Marktstart. Doch Vorsicht, dass sie nicht die Katze im Sack kaufen: Die Funktionen des iPhone5 sind weiterhin unbekannt, auch die Telekom liefert keinerlei Details zum neuen Handy. Wer ein Ticket hat, bekommt ein iPhone5 – ganz egal, um was es sich dabei handelt. Reicht dafür ihr Vertrauen in Apple?

Geschrieben von am 7.September 2011