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Musikstream © Ozphoto - Fotolia.com

Musikstream © Ozphoto - Fotolia.com

Die Tage, in denen picklige Milchgesichter über Tauschbörsen wie Napster oder Limewire mächtige Labelbosse, um ihre wohlverdienten Moneten brachten, sind weitesgehend gezählt. 

Seit der Einführung von Youtube, dem wichtigsten Videoportal, und dessen unaufhaltsamen Siegeszug Richtung Weltmarktspitze gehen die Downloadzahlen auf Tauschbörsen stetig zurück. Längst haben Dienste wie Grooveshark die Gunst der Stunde ergriffen und stellen sich auf Nutzer ein, die 24/7 online sind und somit ihre Musik nicht mehr über die Festplatte, sondern über den bequemen Online-Stream abrufen wollen. 

Doch auch die GEMA schläft nicht. Sie erwirkte eine einstweilige Sperrung von Grooveshark und auch diverser Songs auf Youtube. Der Markt wird daher für Unternehmen mit Bezahlangebot und den nötigen Lizenzen zu einer wahren Goldgrube. Einer dieser Online-Musikdienste, der sich anschickt ganz oben mitzuspielen, ist das Portal “rdio“.

Rdio, ein Angebot, des Skype-Mitbegründers Janus Friis, verfügt bereits jetzt über eine Songrepertoire von über 12 Millionen online-abrufbaren Titeln. Es ist durchaus vergleichbar mit den Unternehmen Deezer oder simfy. 

Nachdem der erste kostenloste Testmonat abgelaufen ist, kostet rdio den Nutzer rund 5 Euro im Monat. Es kann über alle gängigen Smartphones, oder Tablets angewählt werden und ermöglicht den Musikstream in hoher Qualität und mit der Möglichkeit einzelne Titel auch offline abzuspielen, nachdem man sie in iTunes oder einen anderen Player übertragen hat. 

Zur Popularität dieses Unternehmens trägt nicht zuletzt der Firmengründer bei, der mit dem Projekt Skype bereits eines der erfolgreichsten Programme aller Zeiten programmierte. 

Experten sehen die große Konkurrenz zu Rdio im schwedischen Anbieter Spotify. Dieser gilt als Goliath, denn die Macher wussten es geschickt mit Riesen wie Facebook und dem Musikmagazin Rolling Stone zu kooperiern, um ihren Dienst in aller Welt bekannt zu machen. 

Geschrieben von am Februar 1, 2012

© VRD - Fotolia.com

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Rund 33.000 Deutsche könnten am 8. März eine böse Überraschung erleben: Die Internetverbindung ihres Computers könnte an diesem Tag ausfallen. Grund ist der Virus “DNS Changer”, der seit Monaten im Internet kursiert. Er knackt die Netzwerk-Konfiguration von PCs wie Macs mit einem Eintrag neuer DNS-Server. DNS steht für “Domain Name System“. Anstatt eine lange Reihe von Zahlen und Satzzeichen in den Browser eingeben zu müssen, sorgt dieser DNS-Service dafür, dass Adressen aus Buchstaben wie etwa “google.de” automatisch als richtige Zahlenreihen umgewandelt werden und man damit auf der gewünschten Seite landet. Der “DNS-Changer” greift genau dort ein und leitet beim Aufruf populärer Internetseiten auf falsche Doubles um: Damit wird Kriminellen Tür und Tor geöffnet, um an streng geheime Daten wie Passwörter oder Kontonummern zu kommen.

Dass es am 8. März zum Verbindungsverlust zum Internet der befallenen Rechner kommen könnte, liegt daran, dass die amerikanische Bundespolizei FBI für diesen Tag angekündigt hat, die beschlagnahmten Server vom Netz zu nehmen. Noch im vergangenen November wurden zwei der Cyber-Kriminellen in New York verhaftet. Wenn die Server vom Netz genommen werden, fehlen den befallenen Computern die entsprechenden DNS-Einträge – keine Internetseite könnte also mehr richtig zugeordnet und aufgerufen werden. In Deutschland sollen nach Schätzungen des FBIs 33.000 Rechner betroffen sein.

Ob der eigene Rechner befallen ist, kann ganz einfach mit dem Besuch der Internetseite “www.dns-ok.de” gecheckt werden. Ist ihr Computer befallen, wird eine Warnmeldung mit roter Statusanzeige angezeigt. Auch viele Tipps und Hinweise für Betroffene stehen auf dieser Seite bereit. Die richtigen DNS-Einträge können nämlich ganz leicht per Hand wieder eingerichtet werden – damit weder Kriminelle ihre Daten klauen, noch das FBI ihren Rechner lahmlegen kann

Geschrieben von am Januar 13, 2012

 

© Peter Atkins - Fotolia.com

© Peter Atkins - Fotolia.com

Inzwischen kann man sich nicht mehr nur von einem Navigationsgerät durch die Gegend lotsen lassen – auch Smartphones können dies bereits. Doch welches von beiden ist nun besser? Die meisten Smartphones sind heutzutage mit einem GPS-Chip ausgestattet, womit das Telefon GPS-Signale für die Ortsbestimmung nutzen kann. Mit entsprechenden Prorammen kann man auch ein Smartphone als Lotse mit ins Auto nehmen, das jedenfalls sagt die Zeitschrift “PC-Welt” in ihrer Ausgabe 2/2012, die Smartphones als elektronische Routenführer untersucht hat.

Allerdings ist dies nur möglich, wenn man sein Smartphone mit speziellen Programmen oder Apps ausrüstet. Zum einen gibt es Programme, die fest auf dem Handy installiert werden und eine kostenlose Nutzung ermöglichen. Der Nachteil ist nur, dass man das Kartenmaterial regelmäßig aktualisieren muss. Zum anderen gibt es natürlich noch diverse Apps. Diese Apps holen sich die aktuellsten Daten für eine Routenführung direkt aus dem Internet. Hat man jedoch keine Internetflatrate, stürzt man sich bei dieser Variante möglicherweise in Unkosten, da teilweise Zusatzkosten für jede Routenplanung anfallen. In entlegenen Regionen ohne Funknetz fällt die Funktion sogar komplett aus. Besonders hohe Zusatzkosten lauern im Ausland.

Als Fazit eignet sich für Vielfahrer definitiv das Navigationsgerät besser, da es ein größeres Display hat und die Kartendarstellung und Routenführung besser ist. Außerdem liefern Navi-Systeme auch das geeignete Zubehör für die Installation und Stromversorgung im Auto. Bei den Smartphones muss man sich schon im Vorfeld nach geeigneten Apps oder Programmen erkundigen. Dafür sind sie aber auch flexibler und aktueller bezüglich der Daten. Außerdem sind sie in puncto Vielseitigkeit unschlagbar, dank Kamera und Internetzugang. Ein weiterer Pluspunkt ist die große Auswahl an Apps, bei der man sicherlich seinen persönlichen Favoriten findet.

Geschrieben von am Januar 6, 2012

Google  Mifune - Fotolia.com

Google Mifune - Fotolia.com

Google hat eine Top-Ten der am schnellsten gewachsenen Suchbegriffen veröffentlicht. Der weltweit größte Suchmaschinenbetreiber veröffentlichte die Ergebnisse im Rahmen des Projekts “Google Zeitgeist”, in dem regelmäßig die beliebtesten Suchbegriffe des jeweiligen Jahres ausgewertet werden.

Die weltweite Liste führt Rebecca Black an. Die freche Teenie-Göre wurde, ähnlich wie Superstar Justin Bieber, durch die Videoplattform Youtube bekannt und somit praktisch über Nacht berühmt. Das Musikvideo zu ihrer Single “Friday” erreichte über 167 Millionen “Views”. Auf dem zweiten Platz fand sich das hauseigende soziale Netzwerk Google+ wieder, dass sich 2011 anschickte dem Marktführer Facebook den Rang abzulaufen. Die internationale Online-Community suchte dieses Jahr auch nach spektakulären Justizfällen. Casey Anthony, einer amerikanischen alleinerziehenden Mutter, der vorgeworfen wurde ihre zweijährige Tochter getötet zu haben, landete deshalb auf dem vierten Rang der Suchbegriffe.

Deutschlands Top-Ten der schnell wachsenden Suchbegriffe führt das Computerspiel Minecraft an. Es überrascht nicht, dass das berühmt-berüchtigte Darmbakterium EHEC, welches dieses Jahr für eine regelrechter Massenpanik bei besorgten Internetusern sorgte, auf Platz Zwei landete. Die Deutschen interessierten sich 2011 zunehmender für Smartphones. Vor Allem das neue iPhone 5 war im Zentrum der Suchanfragen und landete somit auf Platz 3. 

Über Google Zeitgeist lässt sich das Verhalten der deutschen Internetnutzer sogar noch spezifizieren. Die am schnellsten wachsenden Suchbegriffe können auch in Themengruppierungen angezeigt werden. Die Atomkatastrophe rund um die japanische Region Fukushima (Genauer: Der Begriff “Japan”) erreichte den ersten Platz in der Kategorie Nachrichten. 

Das die Popularität der Firma Apple immer weiter wächst, macht der zweite Platz in der Kategorie Nachrichten deutlich. Der kalifornische Computerhersteller interessierte die User brennend, was wohl nicht zuletzt auf den Tod des Firmengründers Steve Jobs zurückzuführen ist.

Interessanterweise wurde die Ergebnisse von Zeitgeist auf ein nicht-jugendgefährdetes Level gebracht. Erotische Suchanfragen wurden für die Ergebnisse nicht berücksichtigt.

Geschrieben von am Dezember 19, 2011

Der Schrei nach mehr Sicherheit der persönlichen Daten wird im digitalen Zeitalter wohl niemals verstummen. Zu groß sind die Möglichkeiten für jene, die sich an Daten Fremder bereichern wollen. Zu klein dagegen die Chance für den Normalbürger sich absolut davor zu schützen. Zum Teil werden aber auch ganz offensichtliche Ausspähungen ohne Weiteres hingenommen. So speichert Facebook schon seit Jahren eine Vielzahl persönlicher Daten, wird zudem bei den Sicherheitseinstellungen immer undurchsichtiger und nur wenige stören sich wirklich daran. Nun steht ein neues Programm in der Kritik der Datenschützer, das anscheinend quasi jederzeit und unterwegs private Daten über die Smartphone-Besitzer sammeln soll. Carrier IQ sollte ursprünglich als Diagnosesoftware dazu dienen, Probleme bei der Smartphone-Nutzung aufzudecken, um diese zu verbessern. So sollte Daten über App-Abstürze oder Unterbrechungen von Übertragungen gespeichert werden. Doch das Programm ist wohl etwas über das Ziel hinausgeschossen und hat, so die Vermutung, mehr oder weniger unfreiwillig jede Menge zusätzliche Privatdaten der Nutzer ausspioniert. Zwar hat der Hersteller entsprechende Anschuldigungen zurückgewiesen, die etwa 140 Millionen Smartphone-Besitzer in den USA, auf dessen Geräte die entsprechende Software installiert ist, wird das wohl weniger berühigen. Der größte Vorwurf lautet indes, dass die Nutzer nicht vom Umfang der Datensammlung durch Carrier IQ informiert wurden. Die betroffenen Smartphone-Hersteller, darunter auch Apple, haben nun angekündigt die vermeintliche Sicherheitslücke schließen zu wollen. So soll es die Möglichkeit geben, das entsprechende Programm zu deaktivieren. Einige wollen in Zukunft ganz auf die Diagnosesoftware verzichten und werden diese umgehen löschen.

Smartphone-Nutzer in Deutschland können derweil noch berühigt bleiben, da Geräte für den deutschen Markt angeblich ohne derartiger Software geliefert werden. Aber es gibt ja noch so viele andere Möglichkeiten, wie man seine privaten Daten mehr oder weniger freiwillig mit anderen teilen kann.

Geschrieben von am Dezember 1, 2011

Bordcomputer im Auto © Michal Adamczyk - Fotolia.com

Bordcomputer im Auto © Michal Adamczyk - Fotolia.com

Mittlerweile ist in einem Auto mindestens so viel Elektronik eingebaut wie in einem Computer – wenn nicht gar noch mehr. Mit dem eigenen Rechner kann man der elektronischen Steuerung aber relativ leicht selbst auf die Schliche kommen. Dabei aber bloß nicht die Übersicht verlieren!

Seit 2001 wird in den meisten Autos mit Benzin-Motor auch ein Steuergerät mit Fehlerspeicher eingebaut, das über eine OBD-Verbindung ausgelesen werden kann. OBD steht für On-Board-Diagnose. Mit einem geeigneten Lesegerät kommt man so den gesicherten Fehlern, dem aktuellen Verbrauch pro Stunde oder 100 Kilometer, der Geschwindigkeit, Kühlwassertemperatur, Motordrehzahl und Lufttemperatur auf die Schliche. Diese Zahlen können dann auf dem Computer gespeichert und bei Interesse auch ausgedruckt werden. Profesionelle Lesegeräte kosten mehrere 1000 Euro, für Amateure reicht aber auch ein Einstiegsgerät wie der ScanMaster-ELM, den es bereits für knapp 160 Euro gibt. Und nein: So lassen sich weder Kilometerzähler manipulieren, noch Motor-Chips tunen.

Eine andere Möglichkeit, die gerade für Hobby-Tuner interessant sein sollte, ist das Programm PowerDyn. Für 75 Euro kann man dann auf dem eigenen Laptop mit geeigneter OBD-Verkabelung während einer Testfahrt alle möglichen Daten sichern. Bei guten Wetterverhältnissen und genauen Angaben über Fahrzeugdaten wie Reifengröße oder Übersetzungsverhältnis erhält man überraschend exakte Messdaten, die zumindest einem Tuning-Erfahrenen verraten, wo noch etwas nachzubessern ist. Auch zum Thema Kombi und Bordelektronik gibt es im Internet zahlreiche Ressourcen für Bastler, Tuner und Hobbymechaniker.

Das Auslesen dieser Daten macht zwar viel Spaß – aber der Nutzen und Sinn für einen normalen Autofahrer ist doch sehr begrenzt, beziehungsweise gar nicht vorhanden. Wer hingegen Automobile zu seiner Leidenschaft zählt und mehr darüber weiß, als bei der Führerscheinprüfung gelernt werden musste, für den lohnt sich die Anschaffung einer OBD-Verkabelung und Programm durchaus.

 

Gastautorin Mathilde Zornmann

Geschrieben von am November 21, 2011