Kosten für mobile TANs per SMS

08/11/2011

In der schnellebigen Welt des Internets ist so ziemlich alles möglich. So braucht man teilweise nicht einmal mehr das Haus zu verlassen, um einkaufen zu gehen, seine Post zu verschicken oder aber seine Finanzgeschäfte zu erledigen. “WWW” macht’s möglich, konnte nun an dieser Stelle gesagt werden. Doch besonders beim letzteren – den Finanzgeschäften und Finanz-Transaktionen – gibt es des Öfteren versteckte Kosten, vor allem wenn es um die Sicherheit des Kontoinhabers geht. 

Als die moderne Welt das Online-Banking für sich erfand, gab es noch Paperlisten, auf denen Kombinationen aus Buchstaben und zahlen in unzähligen Reihen aufgelistet wurden. Diese Zahlen und Buchstaben sind die so genannten “Tans”. Eine solche Tan ist für das Online-Banking unbedingt von Nöten, weil man so die im Internet geplante Überweisung bestätigen muss. Heutzutage allerdings ist Papier die nur noch selten verwendete Methode, damit Bankkunden ihre Tan in Banking-Modul eingeben und ihre Überweisung abschließen können. 

Mittlerweile setzen Banken auf das SMS-Tanverfahren. Hierbei hinterlegt man bei seiner Bank seine Handynummer. Gibt man nun die Daten der Transaktion auf der Internetseite der Bank ein, wird man am Ende aufgefordert eine Tan einzugeben. Es dauert nicht lange, das Handy vibriert und klingelt und auf dem Display wird einem diese Tan angezeigt, die man im Anschluss eingibt und schon ist die Überweisung erledigt. Schnell, sicher und kostenlos. 

Denkste! Denn in Wirklichkeit berechnen einige Banken 15 Cent für die mobile Tan – pro Überweisung. Wer also viel zu überweisen hat, zahlt viel Geld für den schnellen Komfort. Deshalb fordern Verbraucherschützer nun, dass die Banken wenigstens eine sichere Methode zur Verfügung stellen, die für den Kunden kostenlos ist. 

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