
Browser, Quelle: Christian Gürtler / pixelio.de
Die Zeiten, in denen der Internet Explorer von Microsoft der einzige Internetbrowser ist, den auch Oma Trude kennt, sind vorbei. Längst sind andere Browser auf den Markt gedrängt und haben sich einen Namen gemacht. Der Ruf des Explorers als unsicherer und langsamer Browsers tat den Rest.
Heute sind sie da, wie nie zuvor: Firefox, Opera, Google Chrome. Es sind schwere Zeiten für den Internet Explorer 9. Und in der Tat gibt es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Browsern – in Sachen Geschwindigkeit, Sicherheit, Funktionalität und Technik. Firefox 4.X etwa, das mit einem Marktanteil von knapp 30 Prozent nach dem Internet Explorer – Marktanteil hier immerhin noch rund 57 Prozent – der am meisten verwendete Browser ist, bietet beim Surfen die höchste Speicherbelastung und über 5.000 Zusatzprogramme zur Erweiterung. Da kann der Explorer nicht mithalten. Jedoch muss dem Markführer zugestanden werden, dass er im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem Internet Explorer 8, deutlich schneller geworden ist.
Opera 11.X punktet vor allem bei der Geschwindigkeit, verliert aber aufgrund der schwach ausgeprägten Erweiterbarkeit an Sympathie. Unweigerlich in den Vordergrund scheint sich Google Chrome 10.X zu drängen. Über 2.500 Zusatzprogramme zur Erweiterung, eine sehr hohe Funktionalität und vor allem aufgrund seiner Schnelligkeit und Flexibilität reizvoll. Doch ein Manko gibt es auch hier: Bedenken beim Datenschutz trübten den Eindruck bei der Einführung.
Und so ist es wie immer in der freien Marktwirtschaft: Wer die Wahl hat, hat die Qual!