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facebook logo, Foto: mcdordor2001_flickr

Ende Juni 2011 startete der mächtige US-amerikanische Konzern Google seine eigene Social Media-Plattform „Google+“ und machte damit dem Marktführer „Facebook“ zum ersten Mal ernste Konkurrenz. Schon nach einem Monat gab es rund 25 Millionen User, nach Schätzungen sind es derzeit mehr als doppelt so viele. Google+ bessert nach, wofür Facebook immer wieder harsche Kritik erntete: Datenschutz und Privatsphäre.

Die virtuellen Freunde können bei Google+ in verschiedene Kategorien eingeteilt werden, für jede Kategorie kann genau kontrolliert werden, wie viel über sich selbst preisgegeben werden soll. Wer auf Facebook ein Foto hochlädt oder einen Beitrag postet, teilt diesen automatisch mindestens mit allen seinen virtuellen Freunden – egal ob Arbeitskollege, Verwandter oder Freund. Außerdem sind die Datenschutz-Bestimmungen von Google+ erheblich transparenter als bei Facebook, dem Gerüchte nachsagen, dass es hauptsächlich als Plattform dient, um Daten für personalisierte Werbung zu sammeln. Das bedeutet, dass gewisse Daten an Unternehmen übermittelt werden, etwa, was für Seiten man auf Facebook häufig besucht, von welchen Produkten man bereits ein offizieller Fan ist oder was man zu seinen Hobbys zählt. So kann ein grobes Bild vom Benutzer entworfen werden und er bekommt auf Facebook nur noch Anzeigen zu sehen, die irgendwie zu seinen angegebenen Interessen passen. Noch dazu ist Google+ perfekt in die anderen populären Google-Dienste wie ihre kostenlose E-Mail-Plattform „Gmail“ eingebettet.

Doch Facebook zeigt sich relativ unbeeindruckt von Google+: Im Juni wurden rund 870 Millionen verschiedene Nutzer auf der Plattform und mehr als eine Milliarde Seiten-Aufrufe gezählt. An Werbeeinnahmen sollen Zuckerberg & Co mehr als vier Milliarden US-Dollar verdienen. Besonders in Amerika ist Facebook äußerst populär, dort verbringt ein Benutzer im Schnitt mehr als sieben Stunden pro Monat mit Facebook.

Nun will aber auch Google+ seinen Anteil an Werbeeinnahmen abbekommen. Bald soll es für Firmen wie auf Facebook möglich sein, eine offizielle Fan-Seite zu gestalten. Wer das Rennen in der schnelllebigen Welt des Web 2.0 macht und ob sich Google+ wirklich durchsetzt, werden die kommenden Monate zeigen.

Geschrieben von am September 5, 2011

Der Ansturm auf das neue soziale Netzwerk von Google namens Google+ war so gewaltig dass Google den Einladungsmechanismus schließen musste. Momentan werden interessierte abgelehnt da die Kapazitäten komplett ausgelastet sind. Die Kampf gegen Mark Zuckerbergs Facebook hat nun also begonnen, der nimmt den großen Ansturm auf Google+ noch immer sehr gelassen.

Facebook hat weltweit 700 Millionen Nutzer, wie viele Nutzer Google+ in den ersten Tagen registriert hat hat das Unternehmen nicht offen gelegt. Doch immerhin ist Google die bekannteste Suchmaschine überhaupt, mittlerweile nutzen Millionen von Menschen die Mail und Chat Funktionen, neben der Standartsuchmaschine. Doch Google macht nun nicht nur Jagd auf Facebook sondern auch auf den Service von Twitter.

Google hat den neuen Service von Google+ ganz einfach in das alltägliche Surf-Erlebnis mit eingebunden. Anders als bei Facebook kann bei Google+ jeder Nutzer, so ähnlich wie bei Twitter abonniert werden, und dass ohne eine Bestätigung durch diese Person.

facebook vs. Google; Quelle: johnscotthaydon_flickr

Facebook arbeitet seit der starken Nachfrage für Google+ auch an seinen Funktionen. Zuckerberg will Facebook noch einfacher machen. Doch momentan ist der Chat eher einer Katastrophe gleich als einer Verbesserung, man darf also gespannt sein wie sich die Präsenz von Facebook in den kommenden Wochen und Monaten noch verändern wird. Momentan wird auch mit den Entwicklern von Skype zusammen gearbeitet um künftig auch einen Videochat auf Facebook zu ermöglichen.

Momentan scheint das alles aber sehr von Google abgeguckt. Ob der Erfolg bei Google genauso zu erwarten ist wie der Ansturm auf Facebook wird sich in den nächsten Wochen heraus stellen. Die Ergebnisse des +1 Buttons der in das Netzwerk mit eingebunden ist wird künftig natürlich auch die Ergebnise der Google Suchmaschine beeinflussen, so werden sich viele Rankings erneut verändern.

 

Geschrieben von am Juli 8, 2011