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Millionen benutzen sie tagtäglich und können sich ein Leben ohne die kleinen Technikwunder gar nicht mehr vorstellen. Smartphones sind die Helfer des 21. Jahrhunderts. Sie bringen einem jederzeit und an jedem Ort online, versorgen uns so mit mehr oder weniger wichtigen Informationen und sind zudem ungemein praktisch. MP3-Player, Digital-Kamera und Festplatte in einem und dennoch so klein, dass sie in der Hosen- oder Handtasche verschwinden können. Die wenigsten Menschen machen sich dabei Gedanken, wie das alles überhaupt möglich ist.
Wie selbstverständlich hat sich der Touchscreen in unser Leben geschlichen. Man drückt sich nicht mehr durch die Menüs, man wischt. Die Farben werden immer prächtiger, die Pixel immer gewaltiger, die Schärfe immer gestochener. Doch wie kann das eigentlich sein? Aus was besteht so ein Touchscreen?
Grundsätzlich aus zweit Teile: zum einen aus der berührungsempfindlichen Oberfläche und zum anderen aus dem Bildschirm an sich. Im Grunde ziemlich einfach, aber dennoch hochentwickelt. Hinter dem Schutzglas besteht die Oberfläche aus mehreren leitfähigen Schichten, Der Bildschirm integriert Tausende Bildpunkte, die zwei oder drei sogenannte „Subpixel“ in den Grundfarben Rot, Blau und Grün enthalten. Neben der bekannten LCD-Technik (TFT-LCD), die auch bei PC-Monitoren und Fernseher verbaut werden, findet die neuere AMOLED-Technik zunehmend Einzug. Welche Technik dabei die bessere ist, ist derzeit noch Geschmacksache. Während LCDs ein schärferes Bild erreichen, stellen AMOLED-Displays mehr Kontraste und kräftigere Farben dar.
Der Touchscreen-Technik funktioniert weitaus einfacher als gedacht: zwei leitfähige Schichten, die in der Regel als feinmaschiges Gitternetz aufgebracht werden, werden durch eine Isolationsschicht getrennt verbaut. Zwischen beiden Schichten wird eine elektrische Spannung erzeugt, die ein elektrisches Feld entstehen lässt. Nun kommt eine von der Natur gegebene Fähigkeit des Menschen ins Spiel: die elektrische Leitfähigkeit der Haut. Fingerberührungen ändern dieses elektrische Feld und der Touchscreen-Controller erkennt dabei, wo und wie oft die Berührungen stattgefunden haben. Diese Daten werden an den Prozessor des Smartphones weitergegeben, der sie interpretiert und in Befehle umsetzt.
